Eier pro Tag

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Frauen in Ausbildung

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Kenia, Ukunda: Kinfarm Hühnerzucht
Ein nachhaltiger Schritt in Richtung Zukunft

In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation 

Die Kinfarm in Kenia verbindet nachhaltige Landwirtschaft mit echter Zukunftsperspektive. Mit der neuen Hühnerzucht entstehen Einkommen, Ernährungssicherheit und Ausbildungsplätze für Frauen – direkt vor Ort und langfristig selbsttragend.

Auf der Kinfarm in Kenia werden derzeit bis zu 15 Frauen regelmässig in nachhaltiger Landwirtschaft ausgebildet. Ziel des Projekts ist es, Wissen zu vermitteln, Selbstständigkeit zu fördern und langfristige Einkommensmöglichkeiten vor Ort zu schaffen.

Nach dem erfolgreichen Aufbau des Gemüseanbaus startet nun Phase 3 des Projekts: die Hühnerzucht. Eier sind in Kenia ein wichtiger Bestandteil der Ernährung und gleichzeitig eine zuverlässige Einnahmequelle. Mit rund 1’500 Hühnern können täglich bis zu 750 Eier produziert werden. Der Verkauf auf lokalen Märkten ermöglicht einen potenziellen Monatsumsatz von über CHF 3’500 – Geld, das direkt in die Gemeinschaft zurückfliesst.

Zusätzlich können auch Hühner verkauft werden. Bereits ein fünf Wochen altes Küken erzielt auf dem lokalen Markt einen Preis von rund KSH 480 (ca. CHF 3.50).

Das Projekt verfolgt einen nachhaltigen und fairen Ansatz. Daniel, der Projektleiter vor Ort, bringt viel Erfahrung in der Landwirtschaft mit und setzt auf klare Grundwerte:

  • Faire Löhne für Mitarbeitende
  • Regionale Futtermittel und Hühner
  • Nachhaltigen Gemüseanbau
  • Minimalen Einsatz von Tiermedizin
  • Schutz des Grundwassers

Der Aufbau der Hühnerfarm erfolgt mit einfachen und lokalen Mitteln. Viele Materialien stammen direkt von der Farm selbst. Dadurch bleiben die Kosten tief und erste Einnahmen können bereits nach wenigen Wochen erzielt werden. Das Projekt entwickelt sich so rasch zu einer selbsttragenden Initiative.

KINDER IN NOT unterstützt dieses Projekt aus voller Überzeugung. Denn gezielte Hilfe vor Ort schafft nachhaltige Wirkung und ermöglicht Menschen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.